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Vorteile von Dividendenaktien

Dividendenaktien sind für die meisten Anleger zweifellos eine der besten Investitionsmöglichkeiten überhaupt. Sie verfügen gegenüber den meisten Anlageformen einige grosse Vorteile.

Vorteile

 

Die Kurse von Dividendenaktien schwanken weniger

Da Dividenden wesentlich weniger schwanken als Gewinne, wirken sie wie ein Polster bei Abwärtsbewegungen am Aktienmarkt.

Dividendenaktienentwickeln ihre wahre Stärke in Baissemärkten.

Wenn die Wachstumsaktien zusammenbrechen, verleiht eine Dividende jeder Aktie eine gewisse Stabilität, was sich positiv auf den Kursverlauf auswirkt.

Im Jahre 2002 beispielsweise hat der S&P 500 von Januar bis September 31% verloren. Die Aktien, die eine Dividende zahlten, jedoch nur 9.2%.

Oder der englische FTSE, der Index, in dem die 350 grössten englischen Unternehmen notieren: zwischen März 2000 und März 2003 brach dieser Index um 45% ein, die 150 dividendenstärksten Titel verloren in diesem Zeitraum gerade mal 14%.

Diese Resultate werden auch bestätigt von einer Studie des US-amerikanischen Vermögensverwalters Al Frank (The Value of Dividends, September 2005). Darin werden die 100 grössten Dividendenzahler nach Börsenkapitalisierung und die 100 grössten Nichtdividendenzahler nach Börsenkapitalisierung im Zeitraum von 1990 bis 2005 verglichen. Dabei ist herausgekommen, dass die Dividendenzahler im Untersuchungszeitraum nicht nur die höhere Gesamtrendite erwirtschafteten, sondern dies auch noch mit wesentlich kleinerem Risiko erreichten.

Dividendenzahler werfen langfristig höhere Renditen ab

Zahlreiche Studien bestätigen diese Aussage,  eine davon ist diejenige des US-amerikanischen Researchunternehmens Ned Davis. Sie reicht von 1972 bis 2010, darin wird anhand des S&P 500 aufgezeigt, dass die Investition in alle Dividendenzahler eine durchschnittliche Rendite pro Jahr von 8.8% abgeworfen hätte, während diejenigen Aktien die keine Dividenden auszahlten, gerade mal  1.7% gestiegen waren. Der Gesamtindex konnte im selben Zeitraum um 7.3% zulegen.

Gemäss einer Studie des Finanzkonzerns ING macht die Dividende langfristig rund die Hälfte der Performance aus.

Gestützt wird dieses Resultat unter anderem auch durch eine Untersuchung von Standard & Poor’s. Darin wird gesagt, dass seit 1926 die Dividende 42% zur Gesamtperformance beigesteuert hat.

Oder mit anderen Worten: rund die Hälfte der durchschnittlichen Jahresrendite des S&P 500 von 10.2% seit 1926 stammt von der guten alten Dividende.

Das heisst also: wer in Standardwerte investieren möchte, verbessert seine Performance entscheidend, wenn er konsequent in Dividendenzahler investiert.


Dividenden können nicht manipuliert werden

Da im Gegensatz zu allen anderen Ertragszahlen die Dividende nicht manipuliert werden kann, zeigt die Dividendenhistorie die Unternehmensentwicklung sehr zuverlässig an. Denn nur wer die die Vergangenheit kennt, kann sich ein Bild von der Zukunft beziehungsweise von künftigen Dividendenzahlungen machen.

Wenn man sich die zahlreichen grosse Bilanzskandale und Firmenpleiten der letzten 20 Jahre ansieht, weiss man, dass Gewinn- und Umsatzzahlen mit Vorsicht zu geniessen sind.

Je weiter unten eine Zahl in der Erfolgsrechnung steht, desto mehr Möglichkeiten hat die Buchhaltung, die Zahlen ganz legal in die gewünschte Richtung hin zu verändern. Auch die Bilanzkennzahlen können völlig legal manipuliert werden, es gibt viele Möglichkeiten, die einzelnen Positionen zu bewerten, sodass ein Aussenstehender praktisch keine Möglichkeit hat, den wahren Wert herauszufinden.

Dieses Phänomen hat unter dem Begriff «kreative Buchführung» zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Wenn Sie schon einmal eine Erfolgsrechnung angeschaut haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass es zum Teil abenteuerliche Gewinnbezeichnungen gibt.

Natürlich gibt es viele Unternehmen, um nicht zu sagen die grosse Mehrheit, die nach bestem Wissen und Gewissen die Aktionäre informieren; das Problem liegt aber darin, genau zu wissen, welche eher zu den schwarzen Schafen gerechnet werden müssen und welche nicht.

Eine weitere Unsitte sind Versprechungen, bis ins Jahr xyz den Umsatz und Gewinn um xyz % zu steigern, beispielsweise dank Produkten, die es noch gar nicht gibt oder dank irgendwelchen nebulösen Produktivitätssteigerungen.

Gerade auch in solchen Fällen ist es wichtig, dass es eine Zahl gibt, die nicht beschönigt und deren Aussagekraft nicht verändert werden kann: die Dividende. Entweder sie wird bezahlt oder nicht. Punkt.

Um zu verhindern, dass man sich faule Eier ins Depot legt, sollte man sich einfach die Dividende anschauen. Also: wird eine Dividende bezahlt, wird sie erhöht und ist die Dividendenrendite attraktiv? Können diese Fragen mit Ja beantwortet werden, kann man sich sehr viel Ungemach ersparen. Und dabei lohnt es sich, noch einen zusätzlichen Blick auf die Dividendenpolitik eines Unternehmens in den vergangenen Jahren zu werfen.

 

Dividenden machen glücklich

Schon der US-amerikanische Oelmilliardär John D. Rockefeller (1839 – 1937) hat das ganz genau gewusst. Eines seiner Zitate spricht Bände:

„Wissen Sie, was das einzige ist, das mir Vergnügen bereitet? Zu sehen, wie meine Dividenden hereinkommen!“

Jeder, der schon mal einen Brief von seiner Bank erhielt und darin die Dividendenabrechnung vorfand, kann das bestätigen. Im Gegensatz zu Buchgewinnen sind Dividenden reales Geld, das regelmässig auf Ihr Konto fliesst.

 

Die Auswahl an Dividendenaktien ist gross

Es gibt weltweit zehntausende börsennotierte Unternehmen die einen Teil ihres Gewinns als Dividenden auszahlen. In fast jeder Branche und in jedem Land gibt es Aktien die Dividenden ausschütten.

Damit können Sie unzählige Depotvarianten zusammenstellen. Je nachdem welche Branche, Regionen oder Währungen Sie bevorzugen, Sie werden darunter interessante Dividenden-Papiere finden. 

Keine andere Anlageform bietet auch nur annähernd eine derartige Vielfalt an Investitionsmöglichkeiten.


Der Markt für Dividendenaktien ist sehr liquide

Sie können Dividendenaktien jederzeit kaufen und auch wieder verkaufen.
Neben Dividendenaktien gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Anlagen die Ihnen regelmässig einen Ertrag auszahlen. Dazu gehören  unter Immobilien, Schiffcontainer, Private Equity, P2P Kredite, Baumplantage oder auch Windräder.

Auch damit kann man ein solides Zusatzeinkommen erzielen. Doch wenn Sie diese Beteiligungspapiere frühzeitig verkaufen wollen  oder müssen, kann es zu grossen Verzögerungen kommen.

Hier gibt es im Unterschied zu Aktien keinen geregelten Markt, dh. Sie müssen zuerst jemanden finden, der Ihnen die Papiere abkauft. Gerade in einer Krise kann das schwierig bis unmöglich werden. Und falls Sie doch jemanden finden, können Sie meistens in solchen Situationen nur erheblich unter Wert verkaufen.


Dividenden eignen sich auch für den Vermögensaufbau

Vermögen aufbauen und Dividendenaktien werden selten in Verbindung gebracht. Es gibt aber eine elegante Möglichkeit, mit Dividendenaktien langfristig einen erheblichen Vermögenszuwachs zu erzielen.

Indem Sie die Dividendenauszahlungen nicht ausgeben, sondern reinvestieren. Das heisst, Sie kaufen  mit den Dividenden noch mehr von denselben Aktien. Und das ziehen Sie jedes Jahr konsequent durch. Mit der Zeit steigt Ihr Einkommen überproportional an. So profitieren Sie vom Zinseszins-Effekt.